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Psychologie
Die Psychologie beschreibt im Detail,
welche Reize in welchen Kontexten welche
Bewusstseinszustände auslösen. Sie beschreibt auch, in welchem
Verhältnis die Bewusstseinszustände untereinander stehen und in
welcher Weise diese Verhalten verursachen. So untersucht etwa
die Wahrnehmungspsychologie, wie Sinnesreizungen Bewusstseins-
bzw. Wahrnehmungszustände erzeugen. Typische Fragen sind hier: Was
nimmt eine Person wahr, wenn sie gleichzeitig visuelle und auditive
Reize präsentiert bekommt? Wie viele Reize werden an
der Peripherie bewusst, wenn die Aufmerksamkeit an
das Zentrum gebunden wird?
Dabei spielt in der Psychologie die
Unterscheidung zwischen bewussten und unbewussten Zuständen
eine besondere Rolle. Nur ein kleiner Teil der Reize, die vom Gehirn
verarbeitet werden, gelangen auch in das Bewusstsein. So kann man
etwa durch Priming zeigen, dass Reize, die nicht ins
Bewusstsein gelangt sind, dennoch das Verhalten des Probanden messbar
beeinflussen. Eine weitere Evidenz bietet das Phänomen
der Rindenblindheit bzw. des Blindsight. Hier handelt es
sich um eine Störung, bei der visuelle Informationen zwar
verarbeitet werden, jedoch nicht in das Bewusstsein gelangen. Während
die Patienten also meinen, nichts zu sehen, kann man nachweisen, dass
sie den
visuellen Input durchaus verarbeitet
haben. Dies geschieht, indem man sie Merkmale des Gesehenen „raten“
lässt.
Während man sich in
der Kognitionspsychologie oft auf wenig komplexe aber
experimentell gut zugängliche unbewusste Prozesse beschränkt,
spielt in der Psychoanalyse die Gegenüberstellung von
bewussten und unbewussten Prozessen eine zentrale Rolle. Im
Anschluss an Sigmund Freud wird angenommen, dass es eine
komplexe Struktur von handlungswirksamen Motiven gibt, die der
jeweiligen Person nicht bewusst zugänglich sind. Zu einem Problem
werden diese unbewussten Strukturen insbesondere dann, wenn sie
krankhaftes Verhalten verursachen. Dies macht eine Bewusstwerdung der
entsprechenden Motive im Prozess der psychoanalytischen Praxis
notwendig. Auch wenn immer wieder methodologische Einwände
gegen die psychoanalytische Theorie vorgebracht werden, wird die
Annahme einer komplexen unbewussten Ebene doch mittlerweile
weitgehend akzeptiert. Eine Rolle spielen hier auch die
neurowissenschaftlichen Untersuchungen von unbewussten Prozessen, die
zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Psychoanalytikern und
Hirnforschern geführt haben.
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