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Es ist eine heiß umstrittene Frage, ob
sich das menschliche Selbstbewusstsein in ähnlicher Weise als
Metarepräsentation begreifen lässt. Gegen diese Konzeption wird
argumentiert, dass bei einigen Selbstbewusstseinsphänomenen kein
Irrtum möglich sei. Der Satz „Er glaubt, dass er London für
die größte Stadt Englands halte, dass er sich aber dabei
irre.“ scheint sinnlos zu sein. Wenn dies aber der Fall ist, kann
man das Selbstbewusstsein nicht mittels grundsätzlich
fehleranfälliger Repräsentationen erklären. Dieses Problem hat
dazu geführt, dass das Selbstbewusstsein in der Philosophie des
Geistes manchmal als das dritte große Rätsel des Bewusstseins
– neben Qualia und Intentionalität –
angesehen wird. Folglich gibt es auch viele Vorschläge
einer Naturalisierung des Selbstbewusstseins. Bekannte
Theorien kommen von Fred Dretske und Sydney Shoemaker.
Bewusstsein bei anderen Lebewesen
Die Primatenforschung hat
viel Erstaunliches über die geistigen Fähigkeiten
von Affen herausgefunden.
Ein Thema, das in den letzten
Jahrzehnten an Popularität gewonnen hat, ist die Frage
nach dem möglichen Vorhandensein eines Bewusstseins bei
anderen Lebewesen. An seiner Erforschung arbeiten verschiedene
Disziplinen: Ethologie, Neurowissenschaft, Kognitionswissenschaft, Linguistik,Philosophie und Psychologie.[10]
Anders als beispielsweise beim Menschen
können z.B. Hunde wie alle – zumindest höher entwickelten –
Tiere zwar Schmerz empfinden, aber wir wissen nicht, ob sie
darüber nachdenken können, da sie nicht mit uns darüber sprechen
können. Dazu bedarf es höher entwickelter Gehirnstrukturen, die
begriffliche, auf Sprache basierende Vorstellungen
verarbeiten können. Etwa bei Schimpansen, die Zeichensysteme
erlernen können, undGraupapageien ist diese Barriere teilweise
durchbrochen.[11][12] Der Gradualismus, der die
plausibelste Position zu sein scheint, prüft für jede Speziesvon
neuem, welche Bewusstseinszustände sie haben kann. Besonders
schwierig gestaltet sich dies bei den Tieren, die eine von der
menschlichen stark verschiedene Wahrnehmung besitzen.[13]
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